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Willkommen auf der offiziellen Homepage
von Tim Poggemann GER 130

 

Shit Happens...

Endlich 18, Führerschein, Abitur und viel Zeit zum Surfen... Auf das Jahr 2012 habe ich mich schon lange gefreut. Die größte Motivation während der Abiturprüfungen war, bald auf's Wasser zu kommen. Als dann vier von fünf Prüfungen geschafft waren und zur letzten Prüfung zwei Wochen Ferien lagen, ging es wie meist üblich über Pfingsten nach Gargano/Vieste in Apulien, Italien. Nach 4 Tagen angemessen Sessions mit dem großem Slalomzeug und ab und zu auch mal mit dem Freestyler, war erst mal Flaute angesagt. Naja auch nicht so schlimm, den 1. Tag Flaute zeigte ich meiner Freundin die Gegend und am zweiten Tag war Klippenspringen auf der kleinen Insel am Ende von der Bucht angesagt. Als wir zurückkamen, wollten wir vor dem Duschen nochmal ins Meer springen. Gesagt getan, wie fast immer machte ich während ich ins Wasser rannte einen Vorwärtssalto. Ich nahm also genug Anlauf, sprang ab, riss die Arme nach unten um die Rotation in der Luft hinzukriegen, stolperte jedoch im gleichen Moment des Absprungs irgendwie (Vielleicht ein Loch im Sand, ein Seil im Wasser, genau weiß ich es nicht mehr) und stürzte nach vorne auf den Kopf. Ich hatte sofort höllische Schmerzen am Kopf, im Nacken, am Arm und ein schwindeliges Gefühl. Ich stand allerdings nochmal auf um aus dem Wasser rauszugehen, erzählte meinen Eltern die am Strand lagen, den Sturz allerdings nicht beobachteten, noch kurz das ich auf den Kopf gefallen bin und legte mich sofort hin. Ich dachte das die Schmerzen gleich nachlassen würden und wieder alles normal ist, beim Snowboarden hatte ich nach manchem Stürzen auch schon ähnliche Schmerzen die nach fünf Minuten wieder geringer wurden, doch nach 20 Minuten konnte ich immer noch nicht wieder aufstehen. Meine Eltern riefen den Krankenwagen mit dem ich in den nächsten Ort Vieste fuhr, von wo aus ich mit dem Hubschrauber in das nächste Krankenhaus nach San Giovanni, ein Wallfahrtsort, transportiert wurde. Nachdem die Ärzte dort beim Röntgen feststellten das ich mir den 7. Halswirbel gebrochen habe, hieß es, dass ich erst einmal dableiben müsse. Englisch sprechende Ärzte zu finden galt als äußerst schwierig, glücklicherweise ist von meinem Italienisch Stunden in der Schule doch noch ein wenig hängen geblieben. Beim Kernspin sah man dann, dass die Bandscheibe zwischen den beiden Halswirbeln auch kaputt war. Nach einer Woche im italienischen Krankenhaus mit Schlaganfall Patienten im Zimmer die 24 Stunden am Tag so laut schnarchten als ob sie das Gebäude einstürzen lassen wollten und sehr gläubigen Patienten die ständig nach „Maria“ und „Madonna“ schrien, durfte ich selbst organisiert mit einem extrem teuren Flug zurück nach Deutschland und musste dort sofort wieder ins Krankenhaus wo ich operiert werden sollte. Der Luxus im deutschen Krankenhaus war angenehm, super Essen, Internet, Fernsehen, deutschsprechende Ärzte und Schwestern. Die Operation, wobei der 6. und 7. Halswirbel mit einer kleinen Platte versteift wurden und die kaputte Bandscheibe entfernt wurde, verlieft sehr gut. Nach ca. 4 und halb Monaten war ich das erste mal wieder vorsichtig auf dem Wasser, momentan bin ich auf Sal, Kap Verde (siehe Galerie) und es ist wieder alles in Ordnung und ich kann wieder ganz normal windsurfen wie vorher! Saison 2013 kann kommen!


hier die letzten Aufnahmen am Gargano vor dem Unfall...

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